Fotos: Aperitivista, Medienboard/Sebastian Gabsch

Alle waren sie da, die Größen des deutschen Film und Fernsehens. Über 2.000 Gäste feierten 15 Jahre Medienboard Berlin-Brandenburg am 1. Berlinale-Samstag im Ritz-Carlton am Potsdamer Platz und somit mitten im Berlinale-Epizentrum. Mit 18 geförderten Produktionen ist die MBB im offiziellen Festivalprogramm dabei, weshalb das gerade für weitere fünf Jahre im Amt bestätigte Geschäftsführungs-Duo Kirsten Niehuus & Helge Jürgens die Gäste auch sichtbar gut gelaunt begrüßte. „Der Junge muss an die frische Luft“ brachte einen „Scheck back“ und das internationale Branchenmagazin Variety präsentierte zum 5. Mal 10 Europeans to Watch, darunter Maria Dragus, Fahri Yardim und Aron Lehmann.

 

 

Wie immer war es rappelvoll und sehr warm – nie wieder werde ich im Smoking auf diese Party gehen! Ansonsten war das Outfit eine gute Wahl, denn im langen Abendkleid war hier kaum jemand unterwegs – eine der wenigen Ausnahmen waren die hinreißende Schauspielerin Dorka Gryllus und rbb-Berlinale-Expertin Marwa Eldessouky, die beide ein ganz ähnliches Hingucker-Tunika-Kleid von David Tomaszweski trugen, einmal in Pink und einmal in Grün.

 

 

Karoline Herfurth, Heike Makatsch, Katharina Schüttler, Tom Schilling und das Erfolgsgespann Mathias Schweighöfer und Florian David Fitz waren da, auch Regisseur Dietrich Brüggemann mit seiner Schwester Anna, die letztes Jahr die #nobodysdoll-Kampagne inizierte. Die Crew von „In aller Freundschaft“ war am Abend vorher bei der ARD Blue hour gesichtet worden, dafür sah ich Ludwig Telgte von „Deutschland 86“, Sonja Gebhardt (Ku’damm 56) sowie Hannah Herzog („Weissensee“). Als hoffnungslose Liebhaberin deutscher Vorabend-Serien (meine schlaue Freundin Christiane kann es bis heute nicht fassen, dass ich „Verbotene Liebe“ den allseits gehypten „Four Blocks“ vorziehe und das auch noch öffentlich auf einer sehr coolen Party zugegeben habe) konnte ich mein Glück kaum fassen, als ich Francis Fulton-Smith alias Dr. Kleist erblickte und meinen Töchtern (die meine banalen Fernseh-Neigungen geerbt haben) ein Selfie von uns beiden schicken konnte.

 

 

Und sonst? Das Angebot an prickelnden Getränken wurde selbstverständlich dem Aperitivista-Routinecheck unterzogen und erwies sich als erfreulich: Mein Favorit war der 2017 Riesling-Sekt Brut vom Weingut Pichterhof an der Mosel, der mir vom rheinland-pfälzischen Sponsor als qualitativ hochwertige Flaschengärung wärmstens ans Herz gelegt wurde, aber auch der Pinot Noir Rosé Brut war ausgesprochen gelungen. Dazu gab es einen gut gewürzten Linsensalat und, dem Anlass angemessen, warmes Kino-Popcorn. Bei den Desserts folgten wir der Empfehlung des Ritz-Patissiers Christoph Riedmann und genossen den köstlichen Apple Cheesecake.

 

 

Die Dr. Hauschka Green Styling-Lounge war diesmal weniger Styling als vor dem Spiegel posieren und ein kleines Video drehen lassen. Das war lustiger als gedacht und dank optimaler Ausleuchtung teint-schmeichelnder als befürchtet. Alles in allem ein sehr schöner Abend und eine angemessene Feier für die tolle Arbeit des Medienboards mit seinem großartigen Team, das bis auf Helge Jürgens tatsächlich weiblicher besetzt ist als in den meisten anderen Bereichen der Filmbranche – weiter so!

 

 

Posted by:gesetta

Aus dem norddeutschen Flachland zog es mich schnell nach Italien und Frankreich, wo ich das mediterrane Lebensgefühl in jede Pore aufgesogen habe. Ich liebe Venedig, Aperol Spritz und gutes Essen. Schon als Kind hasste ich Jugendherbergen, praktische Kleidung und flache Schuhe. Nach unzähligen herrlichen Hotels und einem unprotestantischen Ja zum Glamour kann ich letzteren beiden inzwischen sogar etwas abgewinnen. In 10 Jahren kommt vielleicht die Zeit für Jugendherbergen, weil ich mich jung fühlen möchte. Besser nicht.

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